Fotoworkshop Helgoland
Basstölpel, Lumen, Möwen, Kegelrobben und Seehunde

21. - 25. April 2010

     
Wir wollten schon lange mal nach Helgoland und da kam die verlockende Ausschreibung des Fotoworkshops mit Dagmar und Reinhard Lodzig genau im richtigen Moment. Nachdem wir die Überfahrt mit dem Katamaran gebucht hatten machten wir uns Gedanken über unsere Ausrüstung und ob die vorhandenen Brennweiten für die Fotomotive auf Helgoland ausreichen würden.

Es war gar nicht so leicht, die Fotoausrüstungen und das Gepäck für 5 Tage so zu verpacken, dass alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Landungsbrücken befördert werden konnte. Aber dann kam alles ganz anders, denn am Vorabend bekamen wir die Nachricht, dass der Katamaran wegen Unwetter nicht fährt und dass wir mit dem Auto nach Cuxhaven müssen, weil das Bäderschiff vermutlich fahren würde.

Wir hatten zum Glück Dagmars Rat beherzigt und "Antischlechttabletten" dabei, sodass wir die großzügig bereitgelegten Spucktüten nicht benutzen mussten, aber trotzdem ziemlich blass nach einer recht rauen Überfahrt von Bord gingen.

Wir hatten für die Überfahrt den schlimmsten Tag erwischt, denn schon am nächsten Tag schien die Sonne und das blieb auch bis zum Sonntag so. Der starke Wind der ersten beiden Tage garantierte uns wunderschöne Flugaufnahmen der Basstölpel.

Auf der Düne lagen die Kegelrobben und Seehunde an verschiedenen Stellen am Wasser. Mit Geduld, langer Brennweite und Stativ entstanden zauberhafte Bewegungsstudien dieser interessanten Tiere. Bei den abendlichen Bildbesprechungen zeigten die Teilnehmer Fotos, die manchen Profi vor Neid erblassen lassen würden. Erwähnenswert dabei ist, dass diese Fotos nicht nur mit teueren Kameras und lichtstarken Objektiven entstanden sind, sondern dass auch Teilnehmer mit älteren Kameras und lichtschwachen Objektiven mit etwas Geduld durchaus realistische Chancen auf gute Fotos haben.

Der nächste Workshop im Oktober ist bereits ausgebucht, aber es gibt zurzeit noch freie Plätze für Mai 2011.

Veranstalter: Dipl.-Ing. Reinhard Lodzig (GDT)
Dipl.-Des. Dagmar Growe-Lodzig
Riethornweg 20
31303 Burgdorf
Telefon 05136-81210
Internet: www.lodzig-naturfoto.de
     
Anreise: Katamaran ab Hamburg-Landungsbrücken (106,-- € pro Person in der Komfort-Class) oder PKW bis Cuxhaven und mit dem Bäderschiff nach Helgoland (48,-- € pro Person)
     
Kosten: 44,50 € pro Person bei Vollpension im Doppelzimmer mit Du/WC der DJH
(Seminarkosten insgesamt 230,-- € pro Person
     
Anzahl Teilnehmer: 13
     
Programm: Mittwoch, 21.04.2010
15.00 Uhr Begrüßung in der DJH und gegenseitiges Kennenlernen
16.00 Uhr Fotografieren der Basstölpel, Lummen und Dreizehenmöwen an dem Vogelfelsen im Oberland
18.30 Uhr gemeinsames Abendessen
20.00 Uhr Einführung und Tipps für die Tierfotografie auf Helgoland sowie Bildbeispiele von Dagmar und Reinhard Lodzig

Donnerstag, 22.04. bis Samstag 24. 04.2010
08.00 Uhr gemeinsames Frühstück
vor dem Frühstück und vormittags Basstölpel, Möwen und Lummen am Vogelfelsen, nachmittags Seehunde und Kegelrobben auf der Düne
18.30 Uhr gemeinsames Abendessen

20.00 Uhr an allen Abenden Bildbesprechung und Erfahrungsaustausch im Seminarraum

Sonntag, 25.04.2010
08.00 Uhr gemeinsames Frühstück
09.00 Uhr Fotografieren am Vogelfelsen
12.00 Uhr gemeinsames Mittagessen – Ende des Workshops

     
Kursleiter: Reinhard Lodzig (GDT)
Dagmar Growe-Lodzig
     
plus Freundliche und sehr kompetente Kursleiter;
komplett ausgestattete Seminarräume;
gute Vorbereitung und viele Tipps schon vor dem Workshop;

Alternativprogramm für Wetteränderungen;

flexible Kursleitung; die immer auf die Wünsche der Teilnehmer eingeht;
individuelle Beratung der Teilnehmer;
genügend Zeit für individuelle Unternehmungen;

interessantes Zusatzprogramm wie Vogelwarte und Rundfahrt mit Fischerboot;

tolle Stimmung in der Gruppe ohne jedes Konkurrenzgerangel;
objektive Bildbesprechung mit vielen Tipps;
sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

     
minus Um einen Platz zu ergattern, muss man sich schon sehr früh festlegen, da die Workshops immer schnell ausgebucht sind.
     
Fazit: Absolut empfehlenswert für Anfänger und erfahrene Tierfotografen, die Wert auf eine nette Atmosphäre, eine persönliche Betreuung und auf viel persönlichen Freiraum legen.
     
Tipps: Die Zimmer im Gästehaus der DJH sind ruhiger als die im Haupthaus;
Für eine mögliche stürmische Überfahrt Reisetabletten mitnehmen;

Am Vogelfelsen kommt man auch mit kürzeren Brennweiten zu guten Ergebnissen; Für die Kegelrobben und Seehunde auf der Düne sind Brennweiten ab 300 mm und ein Stativ empfehlenswert;

Nebenkosten für Gepäcktransport, Fähre zur Düne usw. einkalkulieren;

So früh wie möglich buchen, denn die Workshops sind kein Geheimtipp mehr und dementsprechend früh ausgebucht.